Lyrik - Aphorismen

 

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Der Winterkrieg

Jetzt kommt schon wieder
Dieser schreckliche Winter hernieder.
Bricht über unser Land herein,
Bringt Schnee und Eis hinein.

Sein eiskaltes Reich erstreckt sich
weit über den Kontinent fürchterlich.
Mit unerbittlich harter Hand
Regiert er See, Stadt und Land.

Dazu Frost, Schnee und Eis im Gepäck
Zieht weiter der plündernde Treck
Der unerbittlich rauen Gesellen,
um auch noch das letzte Grün zu fällen.

Jegliches warme herzliche Zeichen
Wird rigoros bekämpft ohnegleichen.
Kein Quäntchen Mitleid darf sich regen.
Dem stehen die rohen Gesellen entgegen.

Roter Rosen lieblicher Schein
Wird sofort gefroren im Keim.
Keine Wärme menschlicher Regung
Darf sich zeigen in trostloser Festung.

Denn des Eises eherne Klammer
Nicht zerschlägt des Stahles Hammer,
Ein klitzekleines Flämmchen reicht
Und Tropfen für Tropfen das Eis erweicht.

UW
19.10.15 19:53
 
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